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Analoge und ISDN-Telefonanlagen per PC programmieren:

Progress 4.0

Telefonanlagen müssen oftmals mühsam über ein Tastentelefon programmiert werden. Doch mit PC, Modem und dem LAB1.de-Utility Progress lässt sich das ganze komplett automatisieren.

Seit den Lockerungen der Telekom-Bestimmungen ist es für jedermann möglich, eine Telefonanlage in seinem Haus zu betreiben. Einstiegsmodelle dieser nützlichen Helfer sind bereits mit allerlei Komfortfunktionen für 50 Euro in jedem größeren Kaufhaus erhältlich. Telefon, Modem, Fax und Anrufbeantworter müssen dabei nicht quasi »zwangsvereinigt« an ein und dem selben Amtsanschluss hängen - jedes Gerät bekommt ganz legal seine eigene Steckdose. Und nicht zuletzt nimmt auch die Unfallgefahr rapide ab, denn niemand muss mehr im Galopp die Treppe ins Erdgeschoss nehmen, um noch rechtzeitig ans läutende Telefon zu gelangen - ein zweiter Apparat in der Etage machts möglich.

Allerdings haben solche Telefonanlagen eine lästige Schwachstelle: Sie müssen über lange, nichtssagene Ziffernfolgen programmiert werden, die über die Tastatur eines der angeschlossenen Telefone einzugeben sind. Besitzt dieser Apparat keine Nummernanzeige, so hat man weder eine Kontrolle darüber, ob die bis zu 100 Ziffern langen Sequenzen richtig eingegeben wurden, noch eine eventuelle Korrekturmöglichkeit. Ganz zu schweigen davon, dass kaum ein Telefon eine Wahlwiederholung für 100 Ziffern bereitstellt.

Aber es geht auch anders ...
Was liegt also näher, als PC und Modem für diesen Zweck einzusetzen. Denn schließlich macht die Wählfunktion des Modems genau das gleiche, wie die eines Telefons. Das Modem muß zu diesem Zweck lediglich mit dem Anlagenanschluß verbunden werden, der normalerweise für das »Programmier«-Telefon vorgesehen ist - in der Regel ist das der Anschluß mit der ersten internen Nummer der Anlage. Bleibt nur noch die Frage nach der Steuerung - die übernimmt Progress.


Digitale wie analoge Telefonanlagen haben eine lästige Schwachstelle: Sie müssen über lange, nichtssagene Ziffernfolgen programmiert werden, die über die Tastatur eines der angeschlossenen Telefone einzugeben sind.

Was hat Progress zu bieten?
Das Hauptbestandteil des Programms ist ein Editor, in dem die einzelnen Programmsequenzen - sprich Zahlenfolgen - eingegeben werden. Einmal gespeichert, kann das Telefonanlagenprogramm beliebig oft von Progress über das Modem an die Anlage geschickt werden.

Die Programmierung von Telefonanlagen unterscheidet sich allerdings nicht nur in den entsprechenden Zahlencodes. Manche Anlagen verlangen, daß man nach jeder Teilsequenz kurz auflegt, andere verlangen alle Sequenzen in einem Stück, manchmal mit, manchmal ohne Pausen dazwischen. Damit Progress auf allen Telefonanlagen gleichermaßen eingesetzt werden kann, verfügt das Tool über eine kleine Scriptsprache, womit man auf die jeweiligen Gegebenheiten der einzelnen Telefonanlagen genau eingehen kann. Die Scriptsprache umfaßt unter anderem die drei Kommandos Wähle, Auflegen und Pause. Soll beispielsweise die Ziffernfolge 1234 gewählt werden, gefolgt von einer Pause von 3 Sekunden, so würde das in einem Progress-Script folgendermaßen aussehen:

Dies ist ein Beispiel
WÄHLE 1234
PAUSE 3
AUFLEGEN

Die Kommandos im einzelnen: Das Beispielscript beginnt mit einer Kommentarzeile (Alle Zeilen, die nicht mit einem der Progress-Befehle beginnen, sind Kommentare). Danach wählt das Modem über den Befehl Wähle die Ziffern 1234 - die Zahlenreihen werden dem Kommando also einfach angehängt, getrennt durch ein Leerzeichen. Wichtig: Das Modem hält danach die Leitung noch immer offen. Gegebenenfalls könnte der Anwender die Programmsequenz jetzt in einer Folgezeile weiter fortsetzen. Danach macht Progress eine Pause von 3 Sekunden und legt schließlich wieder auf.

Übrigens müssen Progress-Befehle immer versal geschrieben werden, damit sie gegebenenfalls von Kommentaren zu unterscheiden sind (WÄHLE ist also ein Kommando, Wähle hingegen ein Kommentar). Was sich zunächst als lästig und wenig zeitgemäß darstellt, ist allerdings kaum der Rede wert. Denn praktischerweise muß man die Progress-Kommandos nicht komplett eingeben. Man tippt einfach nur den ersten Buchstaben des gewünschten Befehls, beispielsweise w, und dann die Leertaste. Der Progress-Editor ersetzt daraufhin das einzelne Zeichen durch den kompletten Befehl WÄHLE. Wer mit Microsofts Word für Windows arbeitet, kennt dieses Verfahren sicher schon, denn dessen Autokorrekturfunktion arbeitet auf die gleiche Weise.

Diese vereinfachte Kommandoeingabe gilt natürlich in gleicher Weise auch für alle anderen Progress-Befehle. Für die Anweisung AUFLEGEN beispielsweise ist dann entsprechend der Buchstaben a mit anschließendem Leerzeichen einzugeben. Wer der Übersichtlichkeit zu liebe gerne mit Zwischenlinien arbeitet, kann diese über die Tasten »-«, »_« oder »#« nach gleichem Schema einleiten. Die jeweilige Länge einer solchen Autozwischenlinie läßt sich übrigens über die Registerkarte Optionen frei einstellen (dazu gleich mehr).


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Weitere Kommandos
Neben den rudimentären Befehlen zum Senden der Nummern, Warten und Auflegen kennt Progress noch ein paar weitere Kommandos. Standardmäßig wählt das Utility alle Nummernsequenzen im Impulswahlverfahren. Über das Kommando TONWAHL kann der Anwender auf das sehr viel schnellere Mehrfrequenzwahlverfahren umschalten - sofern dies die Telefonanlage erlaubt beziehungsweise erfordert. Sollte eine gemischte Wahlart gewünscht werden, so kann über den Befehl IMPULSWAHL beliebig oft auf das Impulswahlverfahren zurückgeschaltet werden.

Für den Fall, daß die Programmierungssequenz einer Telefonanlage eine sogenannten »Hook-Flash« benötigt, wurde der parameterlose Befehl ERDTASTE eingeführt. Daneben bietet das Kommando DIALOG noch die Möglichkeit, an einer beliebigen Stelle in einem Skript eine Dialogbox ausgeben zu lassen. Der Dialog kann einen rund 1000 Zeichen langen Hinweistext enthalten und zeigt eine OK-Schaltfläche zum Quittieren. Der Nachrichtentext ist einfach dem Kommando anzuhängen. Dabei gilt zu beachten, daß während der Dialog geöffnet ist, die Ausführung des betreffenden Progress-Skripts unterbrochen wird.

Schließlich bleibt noch der Befehl MODEM zu nennen. Er ist gewissermaßen der »Tausendsassa« für alle die Fälle, die von den übrigen Befehlen - wieder Erwarten - bislang nicht abgedeckt wurden. Mit diesem Kommando kann der Anwender eine wie auch immer geartete Modembefehlssequenz (sogenannte AT-Kommandos) direkt an das Gerät schicken. Allerdings sollte man sich in diesem Fall recht gut mit den verschiedenen Modemkommandos auskennen, oder zumindest das entsprechende Handbuch parat haben.

Wer beispielsweise die möglicherweise lästige Tonausgabe während der Programmierung der Telefonanlage abstellen möchte, kann einfach zu Beginn des betreffenden Skripts folgenden Befehl eingeben und der Modemlautsprecher verstummt:

MODEM AT M0

Die Optionen von Progress
Progress kann bis zu zehn Telefonanlagenscripts verwalten, die man über die Registerkarten am oberen Fensterrand des Utilities auswählen kann. Unterschiedliche Einstellungen beispielsweise für Tag-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsprogrammierung sind somit auf Knopfdruck möglich.

Die Karteireiter auf den entsprechenden Registerkarten sind nach der Installation von Progress einfach von 1 bis 100 durchnummeriert. Der besseren Übersichtlichkeit wegen ist es aber auch möglich, den Reitern - und somit den einzelnen Skripts - frei wählbare Namen zu geben. Die entsprechenden Namensfelder finden sich auf der Registerkarte Optionen.

Hier finden sich auch noch ein paar weitere Einstellmöglichkeiten: Beispielsweise ein Feld zum Festlegen der COM-Schnittstelle, an der das »Programmier«-Modem angeschlossen ist. Außerdem kann hier auch - ganz nach belieben - eingestellt werden, ob der Progress-Editor mit oder ohne Zeilenumbruch arbeiten soll.

Besonders wichtig ist die korrekte Eintragung des Initialisierungsstrings für das Modem. Die meisten Telefonanlagen benutzen nämlich während ihrer Programmierung einen besonderen Wählton. Das wiederum bringt das programmierende Modem durcheinander, da es bei einer normalen Anwahl (und nichts anderes ist die Programmierung der Telefonanlage) in aller Regel zunächst auf das bekannte Freizeichen der Telefonleitung prüft. Kann das Modem kein Freizeichen erkennen, bricht es sofort mit der Fehlermeldung No Dialtone oder ähnlichem ab. Daher muß im Initialisierungstring zumindest das Kommando für die Aufhebung der Freizeichenprüfung enthalten sein - in der Regel ist das der Eintrag X3. Wichtig: Im Gegensatz zum Progress-Befehl MODEM muß dem Initialisierungsstring des Modems kein AT-Kommando vorangestellt werden.

Noch mehr Komfort
Progress kann sogar eigenständig eingesetzt werden: Über den Systemdienst von Windows kann man bekanntlich zeitgesteuerte Prozesse starten - etwa um den Festplatten-Defragmentierer täglich um 3 Uhr morgens zu starten oder ähnliches.

Diese Option kann der Anwender auch für Progress einsetzen. So kann man beispielsweise morgens die Telefonanlage automatisch auf den Tagmodus (etwa sofortiges Durchschalten zum Haupttelefon) und gegen Abend auf den Nachtmodus (zum Beispiel alle Anrufe nur noch an den Anrufbeantworter) automatisch einstellen lassen - ganz ohne selbst Hand anlegen zu müssen. Zudem könnte man zum Beispiel ein weiteres Script für den Wochenendmodus anlegen.

Die Umsetzung dieser Art von Automatisierung ist recht einfach: Alles was Sie für den automatischen Start eines Progress-Scripts tun müssen, ist die Angabe des Scriptnamens als Startparameter - beispielsweise im Systemdienst oder über die Eigenschaften eines entsprechenden Programmverweises. Also entweder die Nummer 1 bis 100 oder eben den Namen, den Sie dem Script über die Registerkarte Optionen selbst gegeben haben - Groß-/Kleinschreibung wird dabei der Einfachheit halber ignoriert.

Doch auch ohne dem Windows Systemdienst kann man von den Progress-Startparameteroption profitieren: So ist es etwa möglich, irgendwo im Startmenü zwei Verweise auf das Utility anzulegen - der eine für die Ausführung von Script Tag, der andere für Script Nacht. Je nach gewünschtem Modus belegt man den einen Programmverweis über dessen Eigenschaften zum Beispiel mit der Tastenkombinationen [Alt-Strg-T] für Tag den anderen mit [Alt-Strg-N] für Nacht. Das jeweilige Telefonanlagenscript wird dann quasi auf Knopfdruck übermittelt.

  • AUFLEGEN
    Zwingt das Modem aufzulegen. Die Verbindung zur Telefonanlage wird dadurch unterbrochen. Beispiel: AUFLEGEN
  • DIALOG s
    (obsolet - siehe HINWEIS)
  • EINGABE s
    Gibt eine simple Eingabedialogbox mit dem Hinweistext s aus. Der eingegebene Text wird in der allgemein verwendbaren Variablen %EINGABE% gehalten und kann an beliebiger Stelle in Befehlsparameter eingebaut werden. Die Dialogbox muss zur Fortsetzung des Scripts geschlossen werden (OK- oder Abbrechen-Schaltfläche)
    Beispiel 1: EINGABE Auf welche Nummer soll Follow-Me gestellt werden?
    Beispiel 2: WÄHLE 99,123 %EINGABE% 0
  • ERDTASTE
    (obsolet - siehe FLASH)
  • FLASH
    Löst im Modem einen sogenannten »Hook-Flash« aus, was dem Drücken der Erdtaste entspricht. Beispiel: FLASH
  • HINWEIS s
    Gibt eine einfache Dialogbox mit dem Hinweistext s aus. Die Dialogbox muss zur Fortsetzung des Scripts geschlossen werden (OK-Schaltfläche) Beispiel: HINWEIS Der Nachtmodus wurde vollständig übertragen!
  • IMPULSWAHL
    Stellt das Modem ab diesem Zeitpunkt auf Impulswahlverfahren um. Alle nachfolgend übergebenen WÄHLE-Kommandos werden als Impuls übermittelt. Beispiel: IMPULSWAHL
  • MODEM s
    Übergibt den Kommandostring s ungefiltert direkt an das Modem. Damit können all die Konfigurationsoptionen abgefangen werden, die sich nicht über die Progress-Befehle oder die Registerkarte Optionen erreichen lassen. Beispiel: MODEM ATM1L3
  • PAUSE n
    Unterbricht das Script für die Dauer von n Sekunden. Der optionale Wert n kann sich im Rahmen von 0 bis 60 bewegen, der Standardwert ist 1. Beispiel: PAUSE 3
  • TONWAHL
    Stellt das Modem ab diesem Zeitpunkt auf Mehrfrequenzwahlverfahren um. Alle nachfolgend übergebenen WÄHLE-Kommandos werden als Töne übermittelt. Beispiel: TONWAHL
  • WÄHLE s Schickt eine Ziffernfolge s über das Modem an die Telefonanlage - und legt danach nicht auf. Neben den Zahlen sind noch folgende weitere Sonderzeichen erlaubt: »!« für die Erdtaste und »,« (Komma) für eine Pause von 2 Sekunden. Beispiel: WÄHLE 9911,1234





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