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E-Mail-Client - selbstgemacht:

Mit Mailfix E-Mail komfortabel nutzen

Als Anwender hat man sich in der Regel den Gegebenheiten seines Mail-Clients zu beugen. Doch das LAB1.de-Tool MailFix zeigt, dass man mit Visual Basic und etwas Hintergrundwissen den Spieß ganz einfach umdrehen kann.

Die grenzenlose Kommunikation hat durchaus ihre Limits – so beispielsweise beim verwendeten E-Mail-Client. Hersteller sorgen oftmals dafür, das sich Nachrichten nicht korrekt (oder gar nicht) in einem anderen Client importieren. Auch die sauber gehegten E-Mail-Adressen bleiben beim Wechsel des Clients fast immer auf der Strecke.

Und selbst wenn man beabsichtigt seinem E-Mail-Programm treu zu bleiben, so hat man zwar keinen Ärger mit dem Daten-Import/Export. Doch muß man in diesem Fall zwangsläufig dessen »Spielregeln« (sprich Filter) akzeptieren – mit allen Vor- und Nachteilen.

MAPI schafft Abhilfe
Dabei ist es gar nicht schwer, den E-Mail-Client an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Schließlich setzt jedes dieser Programme unter Windows auf MAPI (Message-API) auf, womit eine klar definierte Schnittstelle zwischen Mail-Applikationen, deren Ressourcen und den damit zusammenhängenden Daten gegeben ist.

Kaum ein E-Mail-Client bietet beispielsweise die Möglichkeit, einen Link auf eine bestimmte Mail-Adresse anzulegen. Dabei wäre es eine große Arbeiterleichterung, wenn der Anwender Dateien etwa per Drag and Drop an die betreffende Person abschicken könnte. Das vorherige Ausfüllen von Formularen würde schließlich entfallen. Oder wer bietet schon im Menü Senden an direkt Einträge auf ganz bestimmte Mail-Empfänger?

Mit Visual Basic und dem dazugehörigen MAPI-OCX sind kaum mehr als zehn oder zwölf Zeilen Code notwendig. Das Resultat erweitert so ziemlich jeden beliebigen E-Mail-Client um eine solche praktische Funktion. Außerdem können mit dem gleichen OCX Nachrichten nicht nur versandt, sondern auch direkt vom Server heruntergeladen werden. Einmal im Posteingang abgelegt, kann der Nutzer seine E-Mails mit dem gleichen Steuerelement nach bestimmten Daten durchsuchen und beispielsweise anhand bestimmter Regeln automatisch beantworten lassen. Selbst Dateianhänge stellen für Mailfix (beziehungsweise das OCX-Modul) kein Problem dar.


Download:

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Einschränkungen in Visual Basic
Allerdings hat die Sache einen Haken: Das in Visual Basic 5 enthaltene MAPI-OCX bietet trotz seiner offensichtlichen Vielfalt lediglich Zugriff auf den recht begrenzten Bereich der Simple-MAPI-Funktionen. Somit können nur die Ordner Posteingang und Postausgang verwaltet werden – auf die Verzeichnisse Gesendete Objekte oder Gelöschte Objekte beispielsweise kann man damit nicht zugreifen. Gleiches gilt für anwenderspezifische Ordner.

Auch an das Adreßbuch des jeweiligen E-Mail-Clients kommt man mit Hilfe des MAPI-OCX nicht richtig heran. Es besteht lediglich die Möglichkeit, das Adreßbuch anzuzeigen und Namensabgleiche zu veranlassen. Führt letzteres nicht zu einem eindeutigen Namen, so kann man zusätzlich noch einen Dialog zur direkten Namensauswahl auf Basis des Adreßbuchs anfordern – aber das war es dann auch schon.

Wem das zuwenig ist und wer lieber das komplette Set der MAPI-Funktionen zur Verfügung haben möchte, muß zunächst einmal das Portemonnaie zücken: An Visual C++ und dem zugehörigen SDK führt in diesem Fall kaum ein Weg vorbei.

Einschränkungen umgehen
Die Begrenzung des Visual Basic MAPI-OCX ist bei genauerem Hinsehen aber gar nicht so tragisch. Der Umstand des mangelhaften Zugiffs auf das Adreßbuch läßt sich einfach über den Aufbau eines eigenen umgehen – schließlich ist niemand verpflichtet, das Windows-eigene zu nutzen. Und falls neben Posteingang und Postausgang noch weitere Ordner notwendig sind, können diese vom Anwender ebenfalls in Eigenregie angelegt werden – denn zumindest alle nachrichtenrelevanten Informationen stehen auch unter Simple-MAPI ausnahmslos zur Verfügung.

Wichtig ist, daß der verwendete E-Mail-Client auch die entsprechenden Funktionen seinerseits zur Verfügung stellt – in der Regel ist diese Funktion deaktiviert. Normalerweise findet man die betreffende Funktion unter den Punkten im Optionen-Dialog. Für den Netscape Messenger findet sich das Dialogfeld beispielsweise in den Zusätzlichen Mail-Server-Einstellungen unter "Bei Mapi basierten Anwendungen Netscape Messenger verwenden" ...

...und Microsoft Outlook Express bietet die Funktion unter "Optionen/Allgemein" unter der Bezeichnung Outlook Express als Standardclient für Simple Mapi einrichten.

Das Utility Mailfix
Die zuvor genannten Funktionen habe ich zur Verdeutlichung in einem kleinen Programm namens Mailfix zusammengestellt. Zusätzlich verfügt das das Tool über eine Drag-and-Drop-Auswertung sowie die Fähigkeit, auf die selbe Methode übermittelte Dateien als Attachments in die zu erstellende E-Mail einzufügen.

Damit besteht die Möglichkeit, Dateien direkt auf das Tool oder einen angelegten Shortcut zu ziehen (hierzu zählen auch die Einträge im Menü Senden an), um das File direkt an einen vordefinierten Empfänger zu senden. Das ist immer dann von Vorteil, wenn ein Großteil der elektronischen Post an ganz bestimmten Adressaten geht. Dies ermöglicht es beispielsweise, einfach fünf Mailfix-Shortcuts auf der Arbeitsoberfläche abzulegen, wobei zu jedem einzelnen eine bestimmte E-Mail-Adresse definiert ist. In diesem Fall muß zum Versenden von beispielsweise Berichten oder Bilddokumenten kein E-Mail-Formular ausgefüllt werden. Es reicht vollkommen aus, einfach das betreffende Objekt auf den betreffenden Shortcut zu ziehen – und weg ist die Datei.

 





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