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Dateimanagement
Piece-Maker 7.0 -
Dateitransporte leicht gemacht
(aka Cut-and-Glue)
Wie
transportiert man eine Datei von einem PC zu
einem anderen? Natürlich mit einer Diskette, denn das geht
immer noch am schnellsten und einfachsten.
Was aber tun, wenn es sich um ein größeres
Dokument handelt, das zudem ein paar eingebettete
Bilder enthält? Dann kommt man mit einer Diskette nicht weit -
es sei denn man benutzt den Piece-Maker.

Praktisch: Der Piece-Maker stückelt große Dateien,
um sie passgenau z.B. auf Disketten zu schreiben und baut Sie auf dem
Ziel-PC wieder zusammen.
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Arbeiten mit dem Piece-Maker
Der Piece-Maker arbeitet nach folgenden Prinzip: Es schreibt
soviel Daten einer Datei auf eine Diskette, bis diese voll ist - dann
wird eine weiter eingelegt. Das wird sooft wiederholt, bis die
betreffende Datei komplett auf mehrere Datenträger verteilt ist. Damit
das ganze aber auch schön unabhängig von den Gegebenheiten auf dem
Zielrechner bleibt, wird zudem auf der ersten Diskette noch ein
Wiederherstellungsmodul untergebracht. Später auf dem Zielrechner wird
damit dann die gesicherte Datei Diskette um Diskette einfach wieder
zusammengebaut. Übrigens: Ein lauffähiges Windows ist keine
Vorraussetzung, denn die Wiederherstellung wird mit einem Konsolen-Tool
erledigt.

Da die zu sichernde Datei in aller Regel schneller über den Explorer,
als über einen eigenen Dateidialog zu finden ist, wurde beim
Piece-Maker komplett darauf verzichtet. Statt dessen klickt man einfach
mit der rechten Maustaste auf die zu sichernde Datei und wählt aus dem
Kontextmenü den Eintrag "Senden an". Im Folgemenü klickt man
dann einfach auf "Piece-Maker" und schon wird das Programm
inklusive Dateiauswahl gestartet.
Bevor das Tool dann schließlich mit der Sicherung beginnt, sind
folgende fünf Schritte zu durchlaufen:
-
Verifizierung des Namens der
ausgewählten Datei und die Anzahl der dafür voraussichtlich benötigten
Disketten.
-
Festlegung des Sicherungslaufwerks
bzw. -ordners
-
Gegebenenfalls Einstellung einer
vorgegebenen Maximalgröße für die Teilarchive
-
Löschung des Sicherungsordners.
Dateien in eventuell darin enthaltenen Unterverzeichnissen werden
dabei verschont.
-
Ausstattung mit oder ohne der
Autorun-Option.
Zum letzten Punkt noch ein paar
Anmerkungen: Piece-Maker bietet die Möglichkeit, eine nur wenige Byte
große Autorun-Datei auf die erste Sicherungsdiskette zu schreiben.
Dadurch wird die Rücksicherung durch einen simplen Doppelklick auf das
Icon von beispielsweise Laufwerk A: ausgelöst. Das
Wiederherstellungsmodul PM.EXE muss also nicht explizit aufgerufen
werden. Bitte beachten Sie: Ein direkter Start ohne Mausklick wie bei
einer CD-ROM ist bei Disketten nur sehr selten möglich, da Windows
einen Medienwechsel bei den meisten Diskettenlaufwerken nicht direkt
erkennt. Voraussetzung für die Autorun-Option ist zudem, dass sie auf
dem Zielrechner auch für Diskettenlaufwerke aktiviert wurde.
Nachdem alle Punkte den individuellen Wünschen entsprechend eingestellt
wurden, kann die eigentliche Sicherung beginnen. Auf der ersten Diskette
wird zunächst - so gewünscht - die Datei mit den Autorun-Daten
geschrieben. Dann folgt das erste Datenteilstück, dem das integrierte
Wiederherstellungmodul vorangestellt ist. Dieses Konglomerat erhält den
Namen PM.EXE. Ist eine Diskette voll, so fragt ein entsprechender Dialog
nach der nächsten Floppy, auf der dann das jeweilige Folgestück mit
den Namen von PM.001 bis PM.999. Dies wird solange wiederholt, bis die
komplette Datei auf Disketten verteilt wurde. Nach einem abschließenden
Hinweis beendet sich PieceMaker für Windows selbst.
Wiederherstellung der Datei
Abhängig von den Gegebenheiten auf dem Zielsystem muss nun durch einen
Doppelklick auf das betreffende Laufwerkssymbol, einen Aufruf über das
Startmenü/Ausführen oder aus einem Ordner-Fenster PM.EXE aufgerufen
werden.

Dem Programm wurden bei der Erstellung der ersten
Sicherungsdiskette alle notwendigen Daten wie Archivgröße, lange sowie
kurze Datei-/und Pfadnamen angehängt. Damit stehen alle notwendigen
Informationen zur Wiederherstellung zur Verfügung. Der Dateiname des
Archivs kann vor der Rücksicherung auf dem Zielsystem noch abgeändert
werden. Anschließend wird die Wiederherstellung der archivierten Datei
solange fortgesetzt - sprich Disketten angefordert - bis sie wieder
Ihre Originallänge hat.
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