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Alles was Sie schon immer
über Autorun wissen wollten:
AutoRun-Manager
2.3
Die Autorun-Funktion
von Windows wird von vielen Anwender noch immer als lästig
empfunden. Dabei wird diese Option stark unterschätzt,
denn sie bietet weitaus mehr, als nur den
automatischen Start von CDs. Das LAB1.de-Tool Autorun-Manager
hilft Ihnen bei der Einstellung dieser Optionen.

Das LAB1.de-Tool Autorun-Manager
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Den Download dieses Tools können Sie über unsere neue
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Die Meinungen über
die Autorun-Funktionen
von Windows gehen
weit auseinander. Den einen ist es mehr als lästig,
daß nach dem Einlegen einer CD es sofort aus den
Boxen dröhnt, bzw. ungerufene Applikation sich
auf der Arbeitsoberfläche breit machen. Andere
empfinden das automatische Starten von Musik und
Programmen dagegen eher als konsequente Fortführung
des mehr und mehr zunehmenden Komforts am
Computer.
Ganz gleich,
welcher Richtung man sich eher zugetan fühlt,
Windows hat diesbezüglich für jeden etwas
zu bieten. Denn bei der Festlegung der
Standardeinstellungen für die Autorun-Option
wurde ein Mittelweg eingeschlagen. Die geliebt-gehaßte
Startautomatik läßt sich nämlich schrittweise
erweitern, aber auch genauso peu-a-peu
deaktivieren. Aber eigentlich ist das Autorun zum
Abschalten viel zu schade. So kann man diese
Funktion beispielsweise so abwandeln, daß beim
Zugriff auf ein Netzlaufwerk nicht dessen
Hauptverzeichnis angezeigt wird, sondern sich ein
Menü-Fenster mit den wichtigsten Verzweigungen
oder Applikationen darauf öffnet. Oder wie wäre
es zum Beispiel mit Datensicherungsdisketten oder
-wechselplatten, die beim Zugriff gleich die
entsprechende Wiederherstellungsapplikation
starten? Was halten Sie von neuen
Standardsymbolen für die Laufwerksanzeige? Und
nicht zuletzt: Testen Sie die Autorun-Eigenschaften
Ihrer selbstgemachten CD-ROMs schon vor dem
Brennen. Alle diese Punkte sind überhaupt kein
Problem die systemeigene Autorun-Funktion
machts möglich.
Etwas
Theorie vorweg
Grundlage des ganzen Autorun-Zaubers ist
die Fähigkeit des betreffenden Laufwerks einen
Datenträgerwechsel zu erkennen und auch melden
zu können. Wird diese Eigenschaft vom Windows
-Installationsassistenen
bei der Einrichtung des betreffenden Geräts
erkannt, so erhält dessen Beschreibung in der
Registrierung einen entsprechenden Vermerk namens
AutoInsertNotification. Dabei handelt es sich um
einen ein Byte großen Binärwert, der entweder
auf 01h oder 00h steht, also ein- bzw.
ausgeschaltet ist. Ist in AutoInsertNotification
also eine 01h eingetragen und wird beim
betreffenden Gerät ein Datenträger eingelegt,
so wird eine entsprechende Meldung im System
ausgelöst. Über den Registrierungseditor lassen
sich die AutoInsertNotification-Einträge leicht
finden, beispielsweise im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\Enum\SCSI.
Daß sich in diesem Schlüssel auch der Unterschlüssel
SCSI befindet tut nichts zur Sache hier
sind zum Beispiel auch die Beschreibungen ganz
normaler AT-BUS-CD-ROM-Laufwerke eingetragen.
Wer den
AutoInsertNotification-Status bei seinem CD-ROM-Laufwerk
ändern möchte, muß allerdings nicht unbedingt
gleich mit der Registrierung hantieren. Etwas
einfacher geht es über die Registerkarte Geräte-Manager
der Systemeigenschaften. Unter dem Eintrag CD-ROM
wählt man das betreffende Laufwerk per
Doppelklick aus und wählt aus den sich anschließend
öffnenden Eigenschaften die Registerkarte
Einstellungen. Dort ist der Punkt "Automatische
Benachrichtigung beim Wechsel" anzukreuzen
bzw. zu streichen.

Die
Grundlage für die Autorun-Funktion von Windows stellt
der Eintrag AutoInsertNotification in der
Registrierung dar
Wie bereits
gesagt, muß das betreffende Laufwerk diese
Funktion Harware-seitig auch unterstützen. So
ist es beispielsweise nicht möglich, einem
Standarddiskettenlaufwerk durch Hinzufügen des
oben genannten Eintrags in der Registrierung alle
Autorun-Funktionalitäten zu verleihen. Das gilt
jedoch nur für die Fähigkeit, schon bereits auf
das Einlegen eines Datenträgers zu reagieren.
Denn nichtsdestotrotz kann man Autorun-Aktionen
zumindest durch das Doppelklicken des
betreffenden Laufwerkssymbol ausführen lassen
selbst bei Disketten! Hierzu muß
lediglich der Registrierungseintrag HKEY_CURRENT_USER\
Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ Explorer und der betreffende Datenträger
entsprechend manipuliert werden. Im genannten
Schlüssel findet sich unter anderem der Eintrag
NoDriveTypeAutoRun der einen vier Byte großen
Binärwert enthält. Zur Zeit wird davon
lediglich das allererste Byte genutzt, die
restlichen liegen brach und sollten Nullen
enthalten. Der Wert im besagten ersten Byte
stellt eine Bitmaske dar. Jedes Bit darin steht für
einen bestimmten Laufwerkstypen. Ist ein Bit
gesetzt, so bedeutet dies für die betreffende
Laufwerksklasse, daß solche Geräte nicht(!) auf
Autorun-Anforderungen reagieren sollen
also weder automatisch nach dem Einlegen des
Datenträgers, noch durch Doppelklicken des
Laufwerkssymbols. Ist das Bit dagegen gelöscht,
so ist Autorun für die betreffenden Laufwerke
zugelassen. Bits und Laufwerkstypen sind
folgendermaßen einanderzugeordnet:
Bit
Laufwerkstyp
0 Unbekannt
1 Laufwerk ohne Hauptverzeichnis
2 Diskettenlaufwerk
3 Festplatte
4 Netzlaufwerk
5 CD-ROM-Laufwerk
6 Virtuelles Laufwerk (RAM-Disk)
7 (reserviert)
Leider schweigt
sich Microsofts Knowledgebase darüber aus, was
man sich unter den Typen der Bits 0 und 1 genau
vorzustellen hat. Bit 7 ist für zukünftige
Erweiterungen gedacht und daher standardmäßig
gesetzt. Normalerweise enthält die Bitmaske den
Wert h. Das bedeutet in der Praxis, daß
Disketten- (Bit 2) und Netzlaufwerke (Bit 4) für
Autorun gesperrt sind selbst wenn ein
entsprechend präparierter Datenträger vorläge.
Sollen Autorun-Aktionen nun beispielsweise auch für
Floppies zugelassen werden, so ist einfach Bit 2
zu löschen. Ausgehend vom Standardwert h trägt
man also statt dessen 91h in das erste Byte des
Eintrags NoDriveTypeAutoRun ein.
Damit wären
zumindest vom System her alle Voraussetzungen für
die Autorun-Funktionen geschaffen. Wird jetzt
beispielsweise eine entsprechend vorbereitete
Diskette eingelegt und der Explorer geöffnet bzw.
mit einem Tastendruck auf [F5] aktualisiert, so
verändert sich sofort das Laufwerkssymbol. Ein
Doppelklick darauf öffnet dann nicht wie gewohnt
ein Fenster mit dem Verzeichnisinhalt, sondern
ruft die entsprechende Autorun-Applikation auf.
Zudem ändern sich auch noch ein paar Einträge
im betreffenden Kontextmenü.

Über
den Eintrag NoDriveTypeAutoRun wird festgelegt,
welche
Laufwerkstypen Autorun-Funtionaltität bieten
sollen und welche
nicht
Bedingungen
für den Datenträger
Damit ein Datenträger in einem Laufwerk
mit Autorun-Eigenschaften auch als Autorun-Medium
erkannt wird, bedarf es noch eines kleinen
Zusatzes. Im Hauptverzeichnis eines Autorun-Datenträgers
muß sich eine Datei namens autorun.inf befinden.
Das System bezieht von ihr unter anderem
Informationen darüber, welche Applikation bei
der Auswahl des Laufwerks zu starten ist und
welches Icon anstelle des Standardsymbols
angezeigt werden soll. Das sind gewissermaßen
die Standardeinträge, die diese kleine Textdatei
immer beinhalten sollte. Darüber hinaus können
noch zusätzliche Einträge zur Erweiterung des
Kontextmenüs dieses Autorun-Datenträgers
angelegt werden.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der
Beschreibung des LAB1.de-Tools
DocStart.
Docstart wiederum ist Teil des
LAB1.de-CD-Autostart-Manager.
Dieser bietet Ihnen eine komfortable
Möglichkeit, auch Ihre CDs 100% autostartfähig zu machen.
Der
Autorun Manager
Damit Sie sich nicht erst lange mit den
weitverteilten Einträgen in der Registrierung
herumschlagen müssen, bietet Ihnen LAB1.de ein handliches Utility zum Manipulieren der
besagten Autorun-Einträge. Das Programm heißt
Autorun Manager und bietet folgende Möglichkeiten:
- Änderung
der Einstellungen bezüglich
AutoInsertNotification
- Getrennte
Einstellung für automatisches Abspielen
von Daten- und Audio-CDs
- Festlegung
der auf Autorun-Aktionen zu prüfenden
Laufwerkstypen
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