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Connectivity
PCs ohne
Netzwerk verbinden
Datenaustausch
leicht gemacht: Für die Verbindung zweier PCs
untereinander muß nicht immer gleich ein ganzes
Netzwerk her etwas Know-how und ein
simples Kabel für knapp 10 Euro genügen schon!

Zu
den am einfachsten zu errichtenden
PC-Direktverbindungen gehört die von Windows
95/98 ein fix und fertig konfektioniertes
Applet macht es möglich.
"Der
Datenträger im Ziellaufwerk ist voll. Legen Sie
einen neuen Datenträger ein" das ist
genau die Meldung, die Anwenderherzen höher
schlagen läßt. Denn kaum etwas ist
ärgerlicher, als die für eine Diskette nun
einmal zu groß geratene Präsentation
(natürlich 10 Minuten vor der Konferenz!).
Ein weiteres
schönes Beispiel sind Winword-Dokumente. Auch
sie gehören nicht unbedingt zu den schlankesten
unter den Dateien, so daß sich auch hier oft das
Problem stellt, daß man sie zwar in seinen
Laptop eingeben konnte nun aber, zur
allgemeinen Erheiterung der Kollegen, nicht mehr
herausbekommt. Wer in einem solchen Fall seine
Dateien nicht per Netzwerk ans Ziel schicken
kann, hat ein echtes Problem!
Eine erste
Lösung des Transportproblems übergroßer
Dateien stellte LAB1.de bereits in Form des Tools
Piece-Maker vor. Das nützliche
Windows-Utility schreibt Dateien gleich welcher
Größe in passgenaue Stücke auf Wechselmedien,
wie beispielsweise Disketten, und setzt sie auf
dem Zielsystem automatisch wieder zusammen.
Kontakt
serienmäßig
Daneben gibt es aber noch einen weitaus
einfacheren Weg, für den man weder zusätzliche
Software noch Wechselmedien benötigt: Die
Direktverbindung zweier PCs über die serielle
bzw. parallele Schnittstelle. Der Clou: Die
hierfür nötigen Treiber für eine solche
Connection sind von DOS über Windows 3, Windows
95/98 und 98 bis hin zu Windows NT 4.0 bereits in
den Betriebssystemen enthalten. Alles was Sie
zusätzlich benötigen, ist ein entsprechendes
Kabel. Und das bekommen Sie in fast jedem
Kaufhaus für rund 10 Euro.
Es liegt auf der
Hand, daß unter DOS oder Windows 3 nicht die
gleichen Software-Komponenten zum Einsatz kommen,
wie etwa unter Windows NT 4.0. Jeder
PC-Direktverbindung ganz gleich wer mit
wem liegt aber das Client-Server-Prinzip
zugrunde: Ein PC arbeitet als Server und stellt
seine Resourcen dem auf ihn zugreifenden Client
zur Verfügung. Über den Client-PC kann man
darauf zugreifen und den Datenaustausch wie
gewünscht vornehmen. Vom Server-PC aus kann man
dagegen aber nicht auf die Ressourcen des Clients
zugreifen.
Auch beim Kabel
gibt es ein paar Besonderheiten zu beachten.
Grundsätzlich ist der Datenaustausch über ein
paralleles Kabel um ein vielfaches schneller, als
über ein serielles. Sofern Sie die Wahl haben,
sollten Sie also eine Parallelverbindung einer
seriellen vorziehen. Allerdings werden parallele
Kabel nicht von jeder Konstellation unterstützt.
Ein Verbindung von einem Windows 3.1x-PC mit NT
4.0 beispielsweise kann man nur über ein
serielles Kabel aufbauen.
Das parallele
Kabel stellt ein modifiziertes Druckerkabel mit
zwei männlichen DB-25-Stecken dar. Das Kabel
für die Verbindung über die serielle
Schnittstelle ist ein sogenanntes
Null-Modem-Kabel mit 3 bzw. 7 Adern. Je nach
Schnittstellenart müssen dessen Enden mit
weiblichen DB-9- bzw. DB-25-Steckern versehen
sein. Weitere technische Details finden Sie hier.
Windows
95/98-PCs unter sich
Eine der am einfachsten aufzubauenden
Verbindungen ist die von einem Windows 95/98-PC
mit einem anderen. Hierfür dient die sogenannte
"PC-Direktverbindung", die sich über
einen gleichnamigen Eintrag im Menü
"Zubehör" starten läßt.
Sie wird bei der
Standardinstallation von Windows 95/98 allerdings
nicht berücksichtigt und muß gegebenenfalls
nachinstalliert werden (Systemsteuerung / Icon
Software / Registerkarte Windows-Setup /
Listeneintrag Verbindungen / Listeneintrag
PC-Direktverbindung). Wichtig: Da die
PC-Direktverbindung auf dem Dfü-Netzwerk
basiert, muß auch diese Komponente
gegebenenfalls nachträglich eingerichtet werden.
Wie bereits
erwähnt, müssen Sie vor dem Verbindungsaufbau
entscheiden, welcher der beiden PCs als Server
und welcher als Client arbeiten soll. Zudem
müssen die Laufwerke und Drucker des Servers,
auf die Sie vom Client aus zugreifen wollen,
zuvor auch hierfür (über die Eigenschaften des
Objekts) freigegeben worden sein. Schließlich
müssen Sie noch je nach Kabelart die beiden
Computer entweder über die seriellen oder
parallelen Schnittstellen verbinden.
Starten Sie
anschließend auf beiden PC die
PC-Direktverbindung. Beim ersten Aufruf der
Software müssen Sie festlegen in welchem Modus
der betreffende Rechner arbeiten soll. Wählen
Sie auf dem Server die Option
"Host-Computer" und auf dem Client
"Gast-Computer". Als nächsten Schritt
legen Sie noch fest, über welche Schnittstellen
die Verbindung aufgebaut werden soll und die
Installation ist bereits abgeschlossen.
Stimmen die
Einstellungen auf beiden Seiten der
PC-Direktverbindung, so baut sich die Connection
innerhalb weniger Sekunden auf. Beim Client kann
anschließend über die Schaltfläche "Host
anzeigen" ein Explorer-Fenster geöffnet
werden, in dem alle freigegebenen Laufwerke und
Drucker des Servers zu sehen sind so, als
seinen Sie über ein richtiges Netzwerk mit dem
anderen Rechner verbunden. Sie können jetzt
sofort mit dem Datenaustausch beginnen.
Für den Fall,
daß es mit der Verbindungsaufbau einmal hapern
sollte, so könnte dies an an einer falsch
gewählten Schnittstelle liegen. In diesem Fall
schließen Sie die die PC-Direktverbindung auf
beiden PCs und starten sie anschließend gleich
wieder. Im Startdialog ist jetzt unter anderem
auch eine Schaltfläche "Ändern" zu
sehen, anhand der Sie nicht nur die Rolle des
jeweiligen Computers ändern können sondern auch
die zuvor gewählte Schnittstelle.
Mit
Windows 95/98 nach Windows NT und zurück
Die Verbindung zwischen Windows 95/98
und Windows NT ist von einer etwas
umfangreicheren Installation einmal abgesehen
genauso einfach wie von Windows 95/98 nach
Windows 95/98. Da Windows NT über kein fix und
fertig konfiguriertes PC-Direktverbindungs-Applet
verfügt, muß hier der RAS-Dienst bzw. das
Dfü-Netzwerk bemüht werden.

Die
Basis für PC-Direktverbindungen mit Windows NT
ist der RAS-Dienst. Neben dessen korrekter
Konfiguration ist zudem zu beachten, daß der
Client Einwahlrechte hat.
Soll Windows NT
die Rolle des Servers übernehmen, so sind vor
dem ersten Kontakt folgende Vorkehrungen zu
treffen: Zunächst ist zu prüfen, ob der
"RAS-Dienst (Remote Access Service)"
installiert ist. Falls nicht, so muß dies über
die Netzwerkeigenschaften nachgeholt werden.
Anschließend müssen Sie sich mit Ihrem Windows
95/98-Namen auch in das Anwenderverzeichnis von
Windows NT eintragen. Zudem benötigen Sie eine
Einwahlerlaubnis, die Sie über die
RAS-Verwaltung im Startmenü / Verwaltung
(Allgemein) erhalten.
Schließlich
sind noch die Übertragungsgeschwindigkeiten der
betreffenden seriellen Schnittstellen zu
überprüfen: Sowohl der Windows Windows NT
4.0-PC als auch der Windows 95/98-Computer
müssen hier die gleiche Baud-Rate aufweisen
sonst kommt die Verbindung nicht zustande.
- Unter
Windows NT 4.0 wird die Geschwindigkeit
der seriellen Schnittstelle über das
Modem-Applet in der Systemsteuerung
eingestellt. Der betreffende Eintrag
lautet "Dfü-Netzwerk mit seriellem
Kabel zwischen 2 PCs". Doppelklicken
Sie diesen Punkt und ändern Sie die
Geschwindigkeit auf der folgenden
Registerkarte entsprechend ab.
- Unter
Windows NT 3.5x wird die
Übertragungsgeschwindigkeit über das
RAS-Setup eingestellt, das hierfür die
Einträge "Nullmodemkabel
9600", "Nullmodemkabel
19200" und "Nullmodemkabel
38400" bietet.
- Um die
Übertragungsgeschwindigkeit bei Windows
95/98 anzupassen, sind die
Systemeigenschaften mit der Registerkarte
"Geräte-Manager" zu öffnen.
Lassen Sie sich die "Modelle nach
Anschluß anzeigen". In der Liste
muß sich jetzt ein Eintrag namens
"Nullmodemkabel an COMx"
finden. In dessen Eigenschaften ist die
Registerkarte "Modem"
enthalten, die auch die
Geschwindigkeitsanpassung enthält.
Sind all diese
Einstellungen erfolgt (sie sind zum Glück nur
ein einziges Mal erforderlich), so kann es
endlich an den Verbindungsaufbau gehen. Starten
sie den RAS-Dienst unter Windows NT und rufen Sie
auf dem Windows 95/98-PC die bereits bekannte
PC-Direktverbindung als "Gast-Computer"
auf (erfreulicherweise sind die beiden 100%
kompatibel zueinander). Daraufhin meldet sich die
Passwort-Abfrage fürs Einloggen auf dem Windows
NT-Server und anschließend sollten Sie verbunden
sein. Jetzt kann vom Windows 95/98-Client auf
alle freigegebenen Ressourcen des NT-Servers
zugeriffen werden.
Das umgekehrte
Szenario "NT ruft Win95/98" ist weitaus
einfacher zu realisieren: Sie müssen lediglich
wie zuvor auf identische
Geschwindigkeitseinstellungen achten. Starten Sie
zunächst auf dem Windows 95/98-Computer die
PC-Direktverbindung als
"Host-Computer". Unter Windows NT legen
Sie vor der ersten Kontaktaufnahmen einen neuen
Telefonbucheintrag an, der als
Kommunikationsgerät kein Modem sondern das
serielle Verbindungskabel benutzt. Es ist
unbedingt darauf zu achten, daß richtige
Protokoll "PPP: Windows NT 4.0, Windows
95/98, Internet" benutzt wird (Registerkarte
"Server" in den Eigenschaften des
Telefonbucheintrags).
Windows
3.x ruft Windows 95/98 und umgekehrt
Wissen Sie noch, was die beiden
Programme Interlink und Interserver sind? Diese
beiden Treiber aus der Mottenkiste von MS-DOS
Version 5 sind sozusagen die Urahnen der
PC-Direktverbindung. Und sie sind ein schönes
Beispiel dafür, daß Neuentwicklungen nicht
unbedingt immer mit mehr Leistungsfähigkeit
einhergehen. Denn in Sachen
Übertragungsgeschwindigkeit und
Benutzerfreundlichkeit sind die beiden
"schnöden" 16-Bit-Driver nach wie vor
das Nonplusultra und lassen selbst die
aktuellste Dfü-Netzwerk-Software weit hinter
sich.

Die
schnellsten PC-Direktverbindungen in
Sachen Installation wie Transfergeschwindigkeit
lassen sich mit dem "alten"
DOS-Treibergespann Interlink-Interserver
herstellen.
Über
DOS-Folgeversionen hinweg wurde das ungemein
nützliche Treiberpaar immer mit ausgeliefert
bis hin zu Windows 95/98. Allerdings wurde
diese Software (und ein paar andere
"unerwünschte" DOS-Utilities) in
letzterem Fall nicht in den
"offiziellen" Lieferumfang aufgenommen,
sondern auf der CD-ROM im Verzeichnis \others\oldmsdos versteckt. Das ist eigentlich
Schade, denn wenn man beispielsweise versucht
eine PC-Direktverbindung zwischen Windows 3.x und
Windows 95/98 aufzubauen, so kommt man an den
beiden Veteranen eigentlich nicht vorbei.
Anwendung wie
Installation der Treiber ist kinderleicht:
Stellen Sie zunächst die Kabelverbindung her.
Dabei ist es völlig gleich, ob seriell oder
parallel, noch an welchen Anschluß Sie das Kabel
stecken. Soll ein Windows 95/98-PC Server für
einen Windows 3.x-Client sein, so ist zunächst
in der Datei config.sys des Clients folgender
Eintrag aufzunehmen (Das Verzeichnis c:\treiber
ist dabei natürlich auf die jeweiligen
Gegebenheiten anzupassen):
devicehigh=c:\treiber\interlnk.exe
/auto
Der optionale
Startparameter /auto sorgt dafür, daß der
Treiber nur dann geladen wird, wenn er bei seiner
Initialisierung von der Serverseite tatsächlich
eine Antwort erhält. Interlnk.exe ist übrigens
kein Schreibfehler entgegen der üblichen
Treibertypenbezeichnung sys handelt es sich
tatsächlich um eine exe-Datei.
Auf dem Windows
95/98-PC, der wie gesagt als Server fungieren
soll, ruft man dagegen intersvr.exe auf. Sie
erhalten daraufhin den Hinweis, daß das Programm
nur für den MS-DOS-Modus gedacht ist, was Sie
quittieren. Sobald Interserver aktiv ist, wird
der Client neu gestartet, denn nur so kann der
Interlink-Treiber über die Datei config.sys ins
System eingebunden werden. Sobald Interlink
aufgerufen wird, werden alle verfügbaren
Schnittstellen gescannt und nach Möglichkeit
eine Verbindung mit dem Interserver auf der
anderen Seite des Kabels hergestellt.
Allen vom Server
zur Verfügung gestellten Laufwerken werden auf
Client-Seite eigene Laufwerkskennungen verpaßt,
über die auf sie zugegriffen werden kann. In der
Regel sind dies maximal 4 Laufwerke, was aber
über entsprechende Startparameter abgeändert
werden kann. Übrigens: Selbst Drucker können
mit Interlink umgeleitet werden.
Nachdem Windows
3.x gestartet ist, kann man beispielsweise anhand
des Dateimanagers auf die Interlink-Laufwerke des
Servers zugreifen. Die Drives werden darin als
Netzlaufwerke dargestellt der
Datenaustausch kann beginnen. Bitte beachten Sie:
Da Windows 3.x keine langen Dateinamen kennt,
sind diese auch nur in ihrer Kurzfassung zu
sehen.
Das Ganze läßt
sich natürlich auch problemlos umkehren, was
sogar noch einen enormen Vorteil bietet:
Interlink ist derart transparent, daß beim
Einsatz von Windows 3.x als Server mit Windows
95/98 als Client, auf den Server-Laufwerken sogar
mit langen Dateinamen gearbeitet werden kann. In
diesem Fall ist Interserver auf dem Windows
3.1x-Computer zu starten und der besagte
Interlink-Eintrag in der Datei config.sys von
Windows 95/98 zu übernehmen (Neustart nicht
vergessen).
Von DOS
nach Windows und zurück
Da Windows 3.x bekanntlich auf DOS
aufsetzt, gelten natürlich alle Angaben zum
Aufbau einer PC-Direktverbindung mittels
Interlink zwischen Windows 3.1x und Windows 95/98
auch für DOS und Windows 95/98 und daraus
folgend ebenso für Connections von DOS und
Windows 3.x. miteinander wie mit sich selbst.
Und da
schließlich Windows 95/98 mit DOS mehr
verschwistert als verschwägert ist, kann man das
Interlink-Interserver-Gespann als Ersatz für
dessen ureigene "PC-Direktverbindung"
benutzen. Dadurch hat man zwar etwas weniger
Komfort, da während der Serverausführung im
MS-DOS-Modus an dem betreffenden PC keine anderen
Arbeiten verrichtet werden können doch
das Minus an GUI macht sich mit einem deutlichen
Plus an Performance bezahlt. Und wie bereits
gesagt: Die langen Dateinamen werden schließlich
100% von Interlink unterstützt!
Windows
NT und der Rest der (Microsoft)-Welt
Das A und O für PC-Direktverbindungen
mit Windows NT ist dessen
Dfü-Netzwerkunterstützung bzw. dessen
RAS-Serverdienst (Interlink-Verbindungen sind
aufgrund der Abhängigkeit der Treiber von DOS
verständlicherweise nicht zu bewerkstelligen).
Wie bereits im Zusammenspiel mit Windows 95/98
gezeigt, kann man im Handumdrehen einen Windows
NT-PC mit einem anderen seriell verkabeln: Man
startet auf der als Server bestimmten Maschine
den RAS-Serverdienst und greift darauf über das
Dfü-Netzwerk des Clients zu identische
Schnittstellengeschwindigkeit und passende
Einwahlrechte vorausgesetzt.
Gleiches gilt
auch für für die PC-Direktverbindung von
Windows für Workgroups 3.11 mit NT: Man startet
den RAS-Serverdienst auf dem NT-Computer und
wählt sich über das Dfü-Netzwerk von Windows
3.11 ein. Auch hier ist wiederum auf gleiche
Schnittstellengeschwindigkeit und Einwahlrechte
zu achten. Der umgekehrte Fall, daß Windows für
Workgroups als Server für Windows NT dient, ist
allerdings nicht möglich: Windows 3.11 enthält
keinen RAS-Serverdienst.
Bleibt
schließlich noch der Datenaustausch von DOS nach
Windows NT und umgekehrt. Da DOS lediglich die
Interlink-Verbindungen kennt, diese aber unter NT
nicht einsetzbar sind, bleibt nur ein Griff in
die Trickkiste. So könnte man beispielsweise
unter DOS ein beliebiges Terminalprogramm
starten, das über ein serielles Kabel mit
Windows NTs Hyperterminal Kontakt aufnimmt.
Hierbei müßte lediglich auf identische
Schnittstellengeschwindigkeiten geachtet werden
(die hierbei recht hoch angesetzt werden
könnten) sowie die Fähigkeit des
DOS-Dfü-Programms mit dem Zmodem-Protokoll
umgehen zu können. Der Datenaustausch vollzieht
sich dabei durch simples hoch- bzw.
herunterladens von einzelnen oder auch mehreren
Dateien.
Weitere
Möglichkeiten
Die hier gezeigten Vorschläge für den
Aufbau von PC-Direktverbindungen quer über
verschiedene Plattformen decken bei weitem nicht
alle Möglichkeiten ab sind aber mit
Sicherheit die kostengünstigsten.
Neben den in die
Betriebssysteme eingebauten Transferprogramme
gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Tools
kommerzieller Anbieter, wie beispielsweise
Symantec oder etwa Travelling Software um nur ein
paar wenige zu nennen. Fast alle halten
Testversionen Ihrer
PC-Direktverbindungs-Utilities bereit, die sich
Interessenten beispielsweise über das Internet
herunterladen können.
Aufbau der
PC-Direktverbindungskabel
Zur
Herstellung eines seriellen Kabels für die
PC-Direktverbindung benötigt man je nach
Schnittstellenanschluß zwei weibliche DB-25- (25
Kontakte) bzw. DB-9-Stecker (9 Kontakte)
aber auch eine Mischung der beiden Typen ist
problemlos möglich.
Soll das Kabel
allein für Interlink-Verbindungen eingesetzt
werden, so genügt bereits eine dreiadrige
Verkabelung von Ground und kreuzweise Send mit
Receive. Soll das PC-Direktverbindungskabel aber
auch für Dfü-Netzwerke eingesetzt werden, so
müssen alle sieben angegeben Kontakte
entsprechend der Tabelle verbunden werden.

Um
ein PC-Direktverbindungskabel für die parallele
Schnittstelle herzustellen, benötigt man zwei
männliche DB-25-Stecker, die über 11 Kontakte
folgendermaßen miteinander verbunden werden
müssen:

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